
'Catavela' Denavolo
"Catavela" ist ein Weißwein, der 7 Tage lang auf der Schale mazeriert wurde und von Denavolo, Weingut Piacenza, hergestellt wird. Er drückt sich in einem agilen und duftenden Schluck mit rustikalem Charme aus, der durch die lebendigen Aromen von reifen Früchten, Salbei und frischen Blumen belebt wird
Der „Catavela“ von Denavolo ist Giulio Armanis Einstiegswein, ein unwiderstehlicher Maischewein, der sich durch seine Leichtigkeit und seinen unkomplizierten Trinkgenuss auszeichnet. Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass Giulio Armani dank jahrzehntelanger praktischer Erfahrung und einer konsequenten Philosophie, die sich nie von aktuellen Trends oder kommerziellen Zwängen beeinflussen ließ, zu den prägenden Gesichtern des italienischen Handwerksweins zählt. Giulios Weine – oder besser gesagt, seine Weine – erzählen auf intime und authentische Weise von ihrem Terroir und zeichnen sich je nach Höhenlage und Mikroklima deutlich aus. Sie werden niemals durch die Maischegärung homogenisiert, eine in der Region Piacenza gängige Praxis zur Herstellung von Weißweinen. Die Königin der Region ist zweifellos Malvasia di Candia aromatica, begleitet von Ortrugo und einem Hauch Marsanne, einer Rebsorte, die sich hier mittlerweile fest etabliert hat. Alle drei Rebsorten eint die Tatsache, dass sie keinerlei chemischer oder synthetischer Behandlung unterzogen werden. Dies sind unbestreitbare Eckpfeiler, die in keinem gut sortierten Weinkeller fehlen dürfen.
Der Wein „Catavela“ ist ein Orange Wine mit ausgeprägtem Charakter. Im Weinberg verfolgt Giulio einen strengen Ansatz: Lediglich geringe Mengen Kupfer und Schwefel sind erlaubt. Auch im Keller wird mit größter Sorgfalt gearbeitet, mit spontaner Gärung und – je nach Etikett – mehr oder weniger langer Maischegärung. Der Catavela hingegen, ein leichterer und unbeschwerterer Wein, mazeriert nur sieben Tage auf den Schalen in Stahltanks.
Der „Catavela“ präsentiert sich im Glas in einem prächtigen, leuchtenden Bernsteinton. In der Nase entfaltet er eine wunderbare Frische und Klarheit mit subtilen Anklängen von Orangenschale, Aprikose und aromatischen Kräutern. Der Wein ist nicht kraftlos, sondern schlank und saftig zugleich – ein wahrer Genuss, selbst an heißen Sommertagen. Ein überzeugendes Gegenargument für all jene, die von der Vereinheitlichung von Orange Wines sprechen.

